Hader muss weg. Pulp Fiction made in Austria.

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Was passiert, wenn der österreichische Schauspieler Josef Hader auf die Bühne steigt und ein Theaterstück spielt?

Richtig, etwas wie eine Low-Budget Produktion einer Gangster-Geschichte, die in verknüpften Episoden das Schicksal sieben ganz unterschiedlicher Charaktere erzählt. Klingt nach der Alpenversion von Pulp Fiction. Auch richtig. Schon in seinen Filmen “Komm Süßer Tod” und “Indien” glänzte Hader inmitten absurder Charaktere, Geschichten und Schicksale, die mit knallharter Ironie erzählt werden. In genau diesem Stil verläuft auch die zweistündige Ein-Mann-Tempo-Bühnenshow des Kabarettisten. Mich beeindruckte vor allem, wie eine einzelne Person eine nur schummrig ausgeleuchtete Bühne vollkommen einnehmen kann. Die leicht Inspektor-Clousouhafte Art, mit der Hader seine Ironie vorträgt, ist eh legendär.

Es gibt weitere Termine in München und auch bundesweit gesehen klopft der freundliche Herr Hader ja vielleicht bald an Ihre Türe. Wenn er nicht gerade wieder weg muss.

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