Ich bin umgezogen!

Ab sofort bin ich unter www.blog.markussteiner.com erreichbar.

Silvester 2007.

Ach wat war es schön gewesen dieses Jahr zu Silvester, und bei fast 10 bei herrlichen 20 Grad und einem Punsch, am Strand von Kiel zu sitzen. Jaa, hier ist das Leben noch in Ordnung, bei 30 Grad, im Dezember – hier läßt man es sich noch gut gehen!

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Hamse noch Hack? Tim Mälzer kocht für die Mama in Hamburg.

Wenn ich könnte, würde ich Tim Mälzer ja auch zum Schwiegersohn nehmen. Das gleich mal vornweg. Kann ich locker behaupten, denn dazu wird es ja nicht kommen. Mir kann nun allerdings keiner mehr erzählen, dass jemand Kochschows wegen der Rezepte guckt! Jedenfalls habe ich im Rahmen eines elterlichen Geburtstagsgeschenks den wuseligen Hamburger Jung im hansestädtischen CCH während seiner Liveshow kochen sehen. Currywurst gabs da zum Beispiel. Die wurde ja in Hamburg erfunden.

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Und da der “Dieter Bohlen der Küche” regelmäßig Leute auf die Bühne zum Mitkochen holte, rutschte man die gesamte Zeit relativ nevös auf dem Sitz hin und her. In bester Delling Manier möchte ich hier überleiten mit: Reichlich nervös war auch dieses junge Ding, welches – plötzlich von Reihe 1 auf die Bühne verändert – mit Timmi gemeinsam ein “super einfaches” und “super leckeres” Gericht kochen sollte. Die Niedliche war beauftragt worden – derweil der Sternekoch ein wenig frisches Gemüse kleinhackte – hier und dort zur Hand gehen, doch lief prompt das scheinbar Einfachste nicht mehr Rund bei ihr. Auf Nachfrage stellte sich raus, dass sie Restaurantfachfrau war, womit sich gleichzeitig der wahre Grund ihrer Teilnahme an der Show offenbarte: “Ich bin ja nicht wegen Kochen hier.” Schwiegersohn Schwiegersohntyp müsste man sein.

Insgesamt eine wirklich tolle Show, sehr rasant, abwechlungsreich (Sasha spielte zwischendurch einige Unplugged Hits) und mit guten Sprüchen gewürzt.
Empfehlung des Chefkochs!

Kopf hoch 10. Clemens Mayer in München.

Heute habe ich Kopf. Nein, keine schlämmerhaften Kopfbeschwerden sind gemeint. Ich bin bei einem Seminar, welches kein Geringerer leitet als der Mann mit dem besten Gedächtnis der Welt (FAZ), also der Gedächtnisweltmeister, ein Welt-Gedächtnis im Dittsche-Sinn, Clemens Mayer. Rein aus der Ankündigung heraus soll dieser alle seine Tricks verraten, mit denen man sich beispielsweise besser daran erinnert was man gerade noch als nächstes spannendes Sagen oder sinniges Schreiben wollte. Ähh… Leere. Dunkel im Schacht. Nein, doch: Das Publikum der Veranstaltung. Darüber wollte ich sinnierend Schreiben oder schreibend Sinnieren.

Ich kann natürlich nicht den gesamten “Seminar”inhalt verraten, aber kurz gesagt geht es darum, Kino im Kopf zu machen. Zahlen, Personen, Ereignisse werden mit bestimmten Wörtern verbunden und daraus im Anschluß eine Geschichte entwickelt, an die man sich zu erinnern sucht und dann über die Stichworte auf die verknüpften Ereignisse, Personen, Zahlen zurückschließt. Das Publikum wurde herzlich eingeladen, sich bei der Geschichtenentwicklung einzubringen.

Der durchschnittliche deutsche Rentner liebt es, sich bei Geschichtenentwicklungen einzubringen. Und der deutsche Rentner scheint entweder Dienstags Abends nichts besseres zu tun zu haben oder ist einfach sehr interessiert an Seminaren zum Thema. Jedenfalls läßt sich auf den ersten Blick nicht unterscheiden, ob es sich sich beim Herumblicken um einen Musikantenstadl Kameraschwenk durch die Reihen der Friedrichshafener Stadthalle handelt oder das Münchner Gasteig. Gut gefällt mir meine erste Beobachtung, die vermutlich jedem Autor die Tränen in die Augen treibt: Solche Gäste einer Lesung, die schon vor der Lesung das Buch des Autors kaufen. Direkt dahinter rangieren vermutlich Studienräte, die in der ersten Reihe sitzen und drauf und dran sind eine Moderationshaverie durchzuführen und zu diesem Zweck regelmäßig auf die Bühne stürmen um Beispiele auf den Flipchart zu malen und dabei aus alten Zeiten erzählen – und überhaupt, mein junger Mann, ist das ja alles altes Zeug: “Ich habe 1947 begonnen alle Namen auf Karteikarten zu notieren.” Wow! Noch so einen und es gibt nen Platzverweis von der mehr als 7 Euro zahlenden Haupttribüne!

Als schönstes Bild des Abends bleibt mir folgende Geschichte in lebendiger Erinnerung: Das Mädchen mit dem Rucksack auf dem Rücken trinkt zwei Cocktails, geht aufs Klo und kommt mit einem Schatz wieder.

Das ist der Stoff aus dem weltmeisterliche Geschichten gewebt sind, die Handynummern erinnern lassen. Scheiß auf Karteikarten!

4 mal Fanta, bitte!

Ohne meine Putzfrau machte ich mich gestern auf den Weg zum Fanta Vier Konzert der Fornika Tour in München. Unbesonnen und voller Unnot, tat ich dies, ohne ein vorverkäuflich erworbenes Eintrittsdokument in der Tasche. (Das Wort “Unnot” habe ich gestern frisch gelernt. Auch wenn der Duden anderer Meinung ist: Finde ich ganz schön. Auch das Wort “Aggro” war mir bis gestern übrigens, trotz der Nähe zum Wortstamm “Aggressivität”, von der Bedeutung her rätselbehaftet. Es geht öfter mal diese Rundmail rum, die Anzeichen auflistet, die einem aufzeigen, dass man älter wird. Ich finde dieses Wort muß mit auf die Liste.).

Die Fantas jedenfalls sind eine große deutsche Band. Nicht trotz, sondern wegen ihres Alters. Große Bands erkennt man daran, dass sie über mehrere Jahrzehnte “am Start” sind. Eltern erzählen einem gern von diesen Bands: “Die hab ich früher auch schon gesehen.” Außerdem haben die Fantas vereinzelte Textzeilen zu Papier gebracht, die jenseits von “Take me Tonight” Aufsehen erregten. Wie großartig muß es sein, wenn 10.000 Menschen von Dir getextete Worte so mitsingen, als wären sie schon immer so im sprachlichen Gebrauch gewesen: Zweifeln wir an der Power, dann powern wir unsere Zweifel.

Mein Eindruck war, die Herren D, Y, Beck und Smudo waren bei diesem Auftritt sehr gut gelaunt und hatten viel Spaß. Das lag sicher auch am textversierten Publikum und der richtig guten Stimmung beim Mix aus Klassikern und neuer Scheibe. Wie sagte schon Helge Schneider im alten Reinhold-Helge-Spiel: Dann nehmen wa Fanta und Cola, da können wa mischen! Also ich sag das selten, aber wenn die Jungs morgen wieder spielen würden, ich würde da wieder mitmischen.

Hader muss weg. Pulp Fiction made in Austria.

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Was passiert, wenn der österreichische Schauspieler Josef Hader auf die Bühne steigt und ein Theaterstück spielt?

Richtig, etwas wie eine Low-Budget Produktion einer Gangster-Geschichte, die in verknüpften Episoden das Schicksal sieben ganz unterschiedlicher Charaktere erzählt. Klingt nach der Alpenversion von Pulp Fiction. Auch richtig. Schon in seinen Filmen “Komm Süßer Tod” und “Indien” glänzte Hader inmitten absurder Charaktere, Geschichten und Schicksale, die mit knallharter Ironie erzählt werden. In genau diesem Stil verläuft auch die zweistündige Ein-Mann-Tempo-Bühnenshow des Kabarettisten. Mich beeindruckte vor allem, wie eine einzelne Person eine nur schummrig ausgeleuchtete Bühne vollkommen einnehmen kann. Die leicht Inspektor-Clousouhafte Art, mit der Hader seine Ironie vorträgt, ist eh legendär.

Es gibt weitere Termine in München und auch bundesweit gesehen klopft der freundliche Herr Hader ja vielleicht bald an Ihre Türe. Wenn er nicht gerade wieder weg muss.

Mireille Mathieu und Dieter Thomas Heck spielen Popstars.

Wer Popstars schaut, hat viele Werbepausen zu überbrücken. Als ich gerade das “Zett-Dee-Eff” auf meiner Fernbedienung drücke, sagt Dieter Thomas Heck in der “Stargala” Mireille Mathieu, den Spatz von Avignon, an. Mireille Mathieu habe ich schon Anfang der 80er bei Dieter Thomas in der Hitparade gesehen! Meine Güte, die müsste doch mindestens schon 60, 70 Jahre alt sein. Umso mehr erstaunt es mich, dass sich dort keine französiche Inge Meisel auf der Bühne tummelt, sondern eine scheinbar konservierte ’84er Mireille – und das bis in die Haarspitzen. Die Frisur sitzt.

Mireille trällert also ihr Liedchen und das Playback schlägt die letzten Takte an. Jetzt aber dreht der kleine Spatz mal richtig auf: Die Musik ist aus, doch Mireille singt einfach weiter. Quasi eine ungeplante Unplugged-Zugabe, die allein Moderator und Aufnahemleiter vermutlich schon die Pumpe gehen lassen. Doch damit noch nicht genug: “Dieter ich will mal was sagen,” setzt der Bühnenstar an. “Das ist doch gut,” lügt Dieter Thomas Gast und Publikum gleichermaßen und unverfroren an. Unglaublich, denn der Aufnahmeleiter wird in diesem Moment mit “Herz” ins Krankenhaus eingeliefert. Gar nicht gut.

Was Dieter in all den Jahren nicht verlernt hat, ist folgende Geste: Da es sich um eine Spendengala handelt, benötigt Dieter natürlich eine Assistentin, die ihm den Zettel mit der bislang gespendeten Summe reinbringt, die er sodann so stolz dem Saal- und TV-Publikum präsentieren kann, als hätte er die Summe eigenhändig gespendet. Just in dem Moment, in dem die Assistentin den Zettel übergibt, hält Heck diese aber, schamörhaft wie er ist, diesen kleinen Extramoment am Handgelenk fest und läßt sie, vorerst mal in dieser Situation gefangen, auch nicht mehr los, so dass sie nicht – wie erhofft – husch husch wieder aus dem Bild kann. “Das sieht aber gut aus,” sagt Dieter schließlich noch zweideutig, bevor er das Assistentinnen-Gelenk wieder außer Besitz gibt, und schaut dabei nicht auf den Zettel sodern direkt in den Ausschnitt.

Mireille und Dieter. Soo sehen Popstars aus!

Nora Tschirner, an der Bar und eine Kürbissuppe.

Wie verliert man in Asien seine Unschuld? Eigentlich nicht so schwer. Da gibt es doch Mittel und Wege, fernöstlich der Heimat. Sollte man denken. Hindernisse und andere Missgeschicke in dieser Frage sind das Thema des Buches Moomlatz” von Iris Bahr. Eine schöne Lesung zu dem Buch, gemeinsam mit MTV-Moderatorin Nora Tschirner, gab es heute im Münchener Volkstheater zu sehen und hören.

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Eigentlich wollte ich über die Lesung schreiben. Während ich aber in der Bar des Volkstheaters an derselben und bei einer Kürbissuppe sitze, wartend auf den Beginn der Lesung, stellt sich mir eine sehr viel interessantere Frage: Wie verhält man sich eigentlich richtig, an so einer Bar?

Während der Barhocker direkt links neben mir verwaist bleibt, sitzt auf dem darauf folgenden nämlich eine nicht unattraktive, schätzungsweise Ende 20 jährige (Supermodell Kaliber), bei ihrem Drink und die Frage ist: ist allein dies – also das sie dort sitzt – Anlaß genug, ihr meinen Haustürschlüssel in die Hand zu drücken?

Darf man einen Barnachbarn einfach so ansprechen? Setzt man sich an die Bar um Unterhaltungen zu führen? Oder gibt es da Regeln oder Zeichen, die einem sagen, ich sitze zwar hier, heißt aber nicht, dass ich kommunikationsbereitschaftlich hier meine Zeit verbringe. Ich habe leider viel zu wenig Erfahrung an so einer Bar. Das Beispiel von Gisela mahnt ja deutlich zur Zurückhaltung, ganz unabhängig davon, auf wessen Deckel der Verzehr gebont wird.

Mir scheint noch erwähnenswert das Nora Tschirner keinen halben Meter an mir vorbeigegangen ist. Ich bin mit der Nora also quasi per “Du”. Dummerweise tippe ich gerade in diesem himmlischen Moment – völlig belanglos – eine SMS in mein Handy ein, während Nora die weitausladende Wendeltreppe zur kleinen Bühne des Volkstheaters in ihrem weißen Mantel geardezu empor schwebt. So verpasse ich leider die Chance ihr einmal tief in die Augen zu blicken und geradeso meinen Anspruch anzumelden, genau der Richtige zu sein. Verdammtes SMS Getippse! Demjenigen, dem ich die SMS geschickt habe, gehören die Ohren lang gezogen. Die Kürbissuppe war aber lecker.

Schloß Neuschwanstein.

Nach 3 Tagen Wiesn fragte mich mein Besuch, ob es denn nicht auch noch etwas anderes gibt, als Wiesnzelte. Zumindest ein mal ein Fahrgeschäftel müsse doch im Bereich des Möglichen sein.

Ich schlug Neuschwanstein vor und so schloss sich sogar der Kreis zu meiner Kindheit, denn hier war ich schon einmal als Bub gewesen – inklusive Lederhose und Spazierstock, an den man diese kleinen Aluschildchen zimmern kann.

Neuschwanstein ist märchenhaft. Wenn man sich in diese Kulisse schummelt sieht das auf dem Bild dann so aus:

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1860 vs. St. Pauli.

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Obwohl in München seit Samstag die Wiesn “O zapft” san, sollen einen paar Zeilen den Weg ins Blog finden. In Bremen gilt ja der Freimarkt als fünfte Jahreszeit. Hier unten drängelt sich halt die Wiesn noch schnell zwischen Sommer und Herbst.

Bevor es aber soweit war, ereignete sich noch etwas, mit dessen Eintritt ich in den ganz hohen 90ger Prozentwerten nicht gerechnet hätte: Ich schaute mir ein Heimspiel der Löwen an – und das gegen den Weltpokalgewinnerbezwinger!

War ein ganz ordentliches Zweitligaspiel, das am Ende richtig spannend war. 60 gewann 2:1. Die Stimmung in der Allianz Arena war richtig gut. Das auch deshalb, weil enorm viele Pauli Fans die Kurve füllten, die nicht irgendwo unter dem Dach versteckt waren. Die Atmosphäre ist überhaupt nicht vergleichbar mit derjenigen, die bei Bayern Spielen waltet. Ich will nicht sagen: Es geht volkstümlicher zu; das klingt so nach Folklore. Irgendwie aber freundlicher, fröhlicher. Bei 60 ist man halt auch schon mal mit etwas weniger zufrieden, solange die den Ball treffen und die Stadionwurst gut durch ist, schien mir irgendwie eine der Botschaften des Abends.

Latte Macchiato in der Pinakothek der Moderne.

Die Pinakothek der Moderne hält aktuell die Ausstellung “Humanism in China” zur Ansicht bereit. Ich mag sie ja, diese Kunstkenner, die gern quer durch den Raum ausrufen: “Und wat hat das gez mit Kunst zu tun? Das ist doch kein Humanismus.” Hmhm. Folgerichtig auch die einzig wahre Entscheidung der Herrschaften – wenn nicht der einzige Grund des Besuchs – schnurstracks in das Museumscafe rüber zu wechseln und “Fräulein, bitte mal flott” eine Latte Macchiato zu bestellen.

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Auch wenn einige der ausgestellten Fotographien banale Titel tragen wie “Menschen ziehen Wagen”, sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses eine sehr interessante Ausstellung über das tägliche Leben, den Kampf um die Existenz und menschliche Beziehungen der Bewohner dieses Landes ist.

Gerade nach meinem China Urlaub war es spannend einige meiner vor Ort Erlebnisse und Stimmungen hier auf Fotopapier wieder zu treffen. Ich finde auch, dass diese Bildersammlung aussagekräftiger ist als so manche China Dokumentation, die aus dem Fernsehen bekannt ist und vereinseitigt China als eine Gefahr darstellt. Irgendwie sind die Bilder dichter dran, am kleinen Mann.

FREI: GESPIELT – Mehmet Scholl sagt Servus.

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Dieser Tage ist ja nur noch die Rede von der so wichtigen 6er Position. Was auch immer das ist. Und wer auch immer deren Wichtigkeit festlegt. Der Begriff scheint mir eher ein wichtigtuerisches Kommentatoren “Insight” zu sein.

Leise Servus hat jetzt Bayern’s Nummer 7 gesagt. Und das mit einer sehr guten Doku, einem starken Fussballfilm und einem sensationellen Soundtrack. Der Film gefällt durch wichtige Scholl-Spielszenen und vor allem durch interessante und teils sehr, sehr lustige Statements zum Leben von Mehmet Scholl. Es kommen viele Promis mit Sachverstand zu Wort. Harald Schmidt, Markus Kavka und die Sportfreunde sind darunter. Die Sängerin von MIA gehört nicht zu dieser Gruppe, ist aber durch ihre unbekümmerte Unwissenheit über Hauptdarsteller und den Fussballsport im Allgemeinen für einige Lacher verantwortlich (Man hätte ihr trotzdem sagen können, worum es in dem Film gehen soll).

Den Soundtrack hat Scholli selbst zusammengestellt. Kein Wunder, nachdem sich Mehmet Scholl schon vielfach für die Stadionmusik geschämt hat, wie er kürzlich in einem spannenden Interview verriet:
Da war dieses Lied von Jennifer Lopez „Let’s Get Loud“ schon drei Jahre alt, und das lief vor einem Europacup-Spiel gegen eine englische Mannschaft, die in Musik ja immer top sind. Und ich habe mir beim Warmmachen gedacht: Was denken die jetzt von uns? Was wir für Wilde sind? Ich hab’ mich damals geschämt. Oder wir hatten auch den Fall, dass wir gegen Celtic Glasgow spielen, und der DJ spielt plötzlich „You Are Simply the Best“ von Tina Turner. Das ist wiederum das absolute Stadionlied von den Glasgow Rangers. Das weiß man. Die Celtic-Kurve hat natürlich brutal gepfiffen, und keiner hat gewusst, warum. Ich hab’ mir auf dem Rasen gedacht: Du Depp, weißt du es nicht besser, oder machst du es absichtlich?”

Auf dem Soundtrack sind daher einige Perlen versammelt wie Sportfreunde Stiller, Velvet Underground, Decemberists, And You Will Know Us By The Trail Of Dead oder Hildegard Knef.

Dieter Hildebrandt & Roger Willemsen: Die Weltgeschichte der Lüge.

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Was Netzer und Delling für den Fussball-Fan, sind Hildebrandt und Willemsen für den Bühnenliebhaber. 2 Stunden philosophierten die beiden in der Aula der LMU in München über die Weltgeschichte und enttarnten eine Lüge nach der nächsten – und das hoch unterhaltsam. Ich gebe mein Ehrenwort!

Sei es der Irak-Krieg, die Reise Marco Polos nach China oder die Stadt Bielefeld. Alles Lüge! Wer’s nicht glaubt kann ja mal bei Google Earth nachschauen…

Die Tour geht noch weiter. Termine und eine Hörprobe des Hörbuches hier.

Zurück nach Westerland.

Wunderbar. Einmal im Jahr entspanne ich auf Sylt. Es ist zwar etwas teurer, dafür ist man unter sich. Immer wieder begeistern tut mich dabei die Aussicht aus Sven’s Appartment direkt auf den Hauptstrand von Westerland. Das Appartment liegt schräg gegenüber dem über die Grenzen hinaus bekannten Miramar, dem 1. Haus am Platze. Das Wetter war leider nicht so überragend, so dass außer einer Partie Beachvolley, lediglich das abendliche Arrangement für den ganzen langen Weg aus München entschädigte. Wunder-Bar.

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Meine Weltkarte

travelbuddy bietet eine welt-reise-karte, auf der man verzeichnen kann, wo man sich schon so alles rumgetrieben hat. aktuell habe ich 12% der welt gesehen!

leider kann man die karte nicht direkt einbinden, deshalb gibt es die karte hier zu sehen.

fündig geworden bin ich übrigens auf der myspace profilseite vom krausator!

Bayern vs. Rostock

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Unsere Gebete wurden erhört. Nein, ich meine nicht, dass die Bundesliga bei Premiere läuft. Ich meine, das der FC Bayern wieder einen Fussball spielt, so dass der Kaiser so Sachen sagen muss, wie: “Das ist Zirkus Sarrasani”.

Ich habe heute zum ersten Mal Franck Ribery spielen sehen und der Typ ist der absolute Hammer! Des is a Weltstar, der kann rechts wie links. Das ist Spielfreude pur und macht Spaß!

Ich habe ja gesagt, dass die Bayern mit mindestens 9 Punkten Vorsprung Meister machen. Nach dem, was ich heute gesehen habe, scheint mir das eine äußerst pessimistische Einschätzung der Lage. Entscheidend ist aber, dass die neuen Bayern beides kombinieren: Zug zum Tor, und auf dem Weg dorthin, schnelles und von Freude geprägtes Spiel.

Ich mag Zirkus Sarrasani!

Bayern hat wieder einen König!

soo groß heute morgen, als ich am odeonsplatz in die u-bahn will. und das im ADIDAS land münchen …

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Beach Volleyball in München

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Heute Nachmittag war Finaltag bei der smart Beach Tour am Flughafen München. Da ich als Nordlicht und Strandkind ja seit 2 Jahren den Strand sehr vermisse, lasse ich es mir natürlich nicht entgehen und bin dabei, wenn ein echter Strand zu Gast in der Stadt weilt. Ausserdem ist Beachvolleyball ein großartiger Sport voller Dynamik und Spielfreude. Viele denken wahrscheinlich bei Volleyball an das Schulvolleyball, wo man immer mit Mädchen zusammen spielen mußte, die Angst vor dem Ball hatten. Aber so ist Beach Volleyball ganz und gar nicht! Ganz im Gegenteil: es macht viel Spaß zu zu sehen und die Atmosphäre ist immer großartig fröhlich-ausgelassen. Wie ein Kurzurlaub am Strand eben.

Da ich am Flughafen war habe ich – einfach mal interessehalber – geschaut was ein Flug nach Sydney kostet, wenn man ihn denn heute buchen würde. 1.165,37 Euro mit Qantas. Australien ist ja ein sehr beliebtes Reiseziel.

Klose, enge Trikots und Carlos Alberto. Eine Reise ins Werder-Land.

Auf der fussballgoetter.net habe ich einen Beitrag zur aktuellen Lage im Werder-Land geschrieben, nachdem ich ein paar Tage vor Ort verbrachte und dort den wahren Grund erfuhr, warum Miroslav Klose den Nordclub Richtung Bayern verlassen musste.

Concert for Diana

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Ich war ganz dicht dran, als vor zehn Jahren die Trauergemeinde durch die Straßen Londons zog, um Princess Diana beizusetzen. Die Tage dort haben mich damals sehr beeindruckt. Und das Ereignis hat mich nie wirklich losgelassen seitdem; nicht zuletzt ranken sich ja inzwischen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien um die Ereignisse von damals. London war etwas sehr Besondere in den Tagen. Eine Stimmung des Friedens und der Trauer. Und das größte Blumenmeer der Welt. Die Engländer haben wirklich eine außergwöhnliche Beziehung zu dieser Frau und ihrem Königshaus. Das habe ich auch später nochmal kennegelernt, als ich in England lebte.

Heute gibt es ein von den Prinzen William & Harry organisiertes Konzert, das an den Tod ihrer Mutter erinnert. Es wird auf RTL übertragen. Wenn Elton John das Konzert eröffnen wird, wird dies sicher wieder etwas Besonderes sein (das gehört einfach zusammen: UK & Elton John). Ich dreh die Kiste mal an.

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